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Homeoffice-Pflicht endet

Arbeitnehmer mit Kleidungsstil überfordert

Seit nahezu zwei Jahren verbringen viele Arbeitnehmer ihren Büroalltag zu Hause. Der Kaffee am Morgen, der von der eigenen Kaffeemaschine herausgelassen wird und offensichtlich besser schmeckt, als der im Büro zur Verfügung gestellte günstige Kaffee, der eher einer sonderbaren Flüssigkeit ähnelt, die Diarrhö mit sich bringt, wird nur vom bequemen Kleidungsstil übertroffen, welcher als Pyjama bezeichnet wird. Der Lauf der Pandemie hat die Käufe von diversen Bademänteln unter Betrachtung der neuen Homeoffice-Kleiderordnung an die Spitze getrieben. Für Meetings wurde entweder ein Defekt der Kamera vorgetäuscht, oder schnell mal eben ein Hemd samt Krawatte übergezogen, wobei die Hose, in welche man dieses stecken sollte, nicht in den Fokus der Kleidung kam.

So war es meist peinlich, wenn ein Teilnehmer während der Session aufgestanden ist und die Benjamin Blümchen Shorts zum Vorschein kam, welcher der vorne angebrachte Elefantenrüssel ein modernes, aber witziges Detail verliehen hat.
Diese lang durchdachte Kleiderordnung soll nun enden, denn die Bundesregierung hat ein Ende der Homeoffice-Pflicht in Aussicht gestellt.

Auf der Suche nach der „alten“ Businesskleidung mussten die Meisten feststellen, dass die Pandemie nicht nur ein Tribut gefordert hat, sondern auch dazu geführt hat, dass die Kleidung ohne ersichtlichen Grund von heute auf Morgen enger wurde. Selbst Gutachten bestätigen, dass ein Hemd, das zu eng anliegt, die dort befestigten Knöpfe als Geschoss abfeuern kann. Opfer, die durch diese getroffen werden, erleiden oft schwere Platzwunden oder können sogar durchsiebt werden. Nach Aufruf der Parlamentarier stieg der Andrang auf die örtliche Bekleidungsbranche enorm. Modeberater konnten einen deutlichen Anstieg des Umsatzes feststellen, da die Belegschaft sich neu kleiden muss. Entgegen der Erwartungen, dass viele dieser Kleidungsstücke online bestellt werden, mussten die Träger erst ihre neue, nach der Pandemie angepasste, Größe herausfinden. Laut einer exklusiven Umfrage haben wir herausgefunden, dass die Altkleidung vorerst im Schrank bleibt, „weil man ja wieder hineinpassen könnte“

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